Euroscola 2022


Wie kommen 24 SchülerInnen der Q12 dazu, mit gleichaltrigen SpanierInnen Arm in Arm singend im Bus durch Straßburg zu fahren? Die Antwort: Durch das Programm Euroscola des Europäischen Parlaments! Aber fangen wir mal von vorne an: Am Donnerstag, den 20.10., sind wir mittags mit dem Zug nach Straßburg gefahren, um dort einen sehr launigen Abend mit toller Gruppenstimmung zu verbringen. Auch der strömende Regen während einer selbst organisierten Stadtführung konnte diese nicht trüben. Beim Essen in einem typischen elsässischen Restaurant wurden die typischen Spezialitäten kennengelernt. Sogar einige Escargots sollen auf den Tischen gesehen worden sein.

Doch der Höhepunkt des Aufenthalts stand erst noch bevor. Am Freitag brachen wir früh morgens zum Europäischen Parlament auf - natürlich wieder bei strömendem Regen. Bereits der Anblick des Parlamentsgebäudes an der Ill in dem schönen elsässischen Städtchen hinterließ einen bleibenden Eindruck. Doch der Plenarsaal stellte alles bisher Dagewesene in den Schatten! Über 600 SchülerInnen aus 20 Ländern der EU waren darin versammelt, teils in Anzug mit Krawatte teils in landestypischer Tracht. Alle konnten einer französischen Quästorin, die sich für uns Zeit genommen hatte, und einer spanischen Expertin der EU-Kommission zum Thema Energiekrise Fragen stellen.

Das Flair im Plenarsaal war dabei sehr imposant und außergewöhnlich - waren doch so viele verschiedene Nationen auf den offiziellen Sitzen der Abgeordneten versammelt und konnten dort alle originalen Einrichtungsgegenstände wie z.B. das Mikrofon, das per Sprachsteuerung angeschaltet wurde oder Simultandolmetscher genutzt werden. Nach dem Mittagessen, bei dem wir uns mit vielen anderen SchülerInnen austauschen konnten, begann die Nachmittagssession. Dabei durften wir über verschiedene Themen zur EU allgemein und der Parlamentswahl 2024 diskutieren und nutzten diese Möglichkeit, um unsere Meinungen und unser Wissen im Plenum kundzutun. Es war dabei sehr interessant, die verschiedenen Anliegen der unterschiedlichen Länder kennenzulernen. So beschäftigen polnische Jugendliche ganz andere Themen als portugiesische oder schwedische. Nach einer Rundführung durch die imposanten Gebäude endete dieser multikulturelle und -linguale Tag im Europäischen Parlament, den wir alle sehr genossen haben und für den wir der EU sehr dankbar sind. Und so kam es dann, dass wir schließlich zusammen mit den spanischen SchülerInnen im Bus zurück zum Hotel gefahren sind und dabei der exzellenten Stimmung freien Lauf ließen. Diese zwei tollen Tage voller fantastischer Eindrücke endeten und die Conclusio des Ganzen: Die EU ist tatsächlich „in Vielfalt geeint“ und wir alle sollten von unserem Wahlrecht Gebrauch machen, um die Demokratie zu stärken und den Gedanken der Gemeinschaft zu untermauern!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Florian Poschner (Q12) im Namen aller TeilnehmerInnen

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